Startseite / Tests / Angespielt / Through the Woods – Have you seen my son?

Through the Woods – Have you seen my son?

Durch Kickstarter finanziert entwickelt das norwegische Indieteam Antagonist das psychologische Horrorspiel Through the Woods. Eine Geschichte über eine Frau, die sich durch gruselige norwegische Wälder kämpft, um ihren Sohn zu finden. Eine Demo könnt ihr euch bereits runterladen, das Spiel ist jedoch noch in Entwicklung und soll im Oktober diesen Jahres als PC-Exclusive erscheinen. Auf der gamescom 2016 hatte ich die Möglichkeit ein wenig in das Spiel reinzuschauen, und gebe nun meine Erfahrungen an euch weiter.

Es beginnt direkt im Geschehen, die junge Frau, die keinen Namen hat und nur als “the Mother” auftaucht, irrt durch das absolute Dunkel, nur mit einer Taschenlampe ausgestattet. Die Kulisse unterstreicht das nordische Feeling sofort, auch wenn man außerhalb des Lichtes der Taschenlampe nichts erkennen kann. Begleitet wird das Ganze durch einen Monolog der Mutter, der uns über das Geschehen informiert. Tiefer im Wald, stoßen wir auf einige leer stehende Hütten und finden kleine Items, wie beispielsweise Hörner, die wir an uns nehmen können, und vermutlich im Spielverlauf hilfreich sein werden. In den Hütten selbst sind manchmal aufgeschlagene Notizbücher oder Tagebücher, durch welche die Geschichte vorangetrieben wird. Für mich waren es noch recht kryptische Puzzleteile, die ich gedanklich erst mal zusammenlegen müsste und musste.

Speichern kann man, wenn an mit Symbolen bemalten Hinkelsteinen vorbeiläuft und diese blau aufleuchten. Und das sollte man auch, denn sobald das erste mystische Ungeheuer auf mich zu kam, war es schon um mich geschehen und ich wurde am letzten Speicherpunkt gerespawned. Es wird schnell klar, es ist nicht nur gruselige Atmosphäre und Einbildung, nein, hier laufen wirklich fiese Dinger durch den Wald. Indem wir unsere Taschenlampe ausschalten und durchs komplette Dunkel laufen, sind wir allerdings weniger auffällig und schaffen den Weg zu einer kleinen Höhle. In dieser Höhle wartet ein emotionaler Moment, wir finden die Jacke unseres Sohnes, doch unser Sohn ist nicht in Reichweite. Und mit diesem Cliffhanger und einem klassischen “to be continued” endet die Demo an dieser Stelle.

Through the Woods erinnert an viele bekannte Spiele. Es ist Slender Man, es ist Until Dawn, es ist Gone Home, aber es ist vor allem eins: ein atmosphärisches Horrorerlebnis, was Lust auf mehr macht. Auch wenn ich sehr hoffe, dass sie die sperrige Steuerung noch ausbessern, möchte ich nicht zu kritisch sein, denn wie gesagt befindet sich das Spiel noch in Entwicklung. So oder so, bin ich sehr gespannt und werde Through the Woods im Auge behalten, und ihr solltet das auch.

Angespieltwoods

Lust auf mehr bekommen? Schaut doch bei unserem Interview mit dem Through the Woods Entwickler vorbei!

 

IKYG-Shop

Über Miene

Schon vom Kindesalter an Videospiel-Enthusiastin; mein Herz schlägt für Klassiker wie Pokémon und Zelda, aber insbesondere für RPG's wie Final Fantasy und Kingdom Hearts. Im echten Leben bin ich Studentin der Musikwissenschaften und schreite so Tee- und Kaffee-schlürfend durchs Leben.

Lies weiter

Games-Release-Vorschau

Games-Release-Vorschau – Februar 2017

Der Februar 2017 ist ein interessanter Games-Monat. Ein bißchen Strategie, ein wenig Horror, eine Prise Jump'n Run, ein Shooter hier, ein Rollenspiel da. Eigentlich von allem ein bißchen. Also ein echter Wonne-Monat. Einzig und allein Wii U- und PlayStation Vita-Besitzer gucken in die Röhre. Allen voran sind natürlich NIOH, Torment: Tides of Numenera, For Honor und Halo Wars 2 besonders lohnenswert. Welche Spiele außerdem ein Stresstest für euren Geldbeutel sein könnten, erfahrt ihr in unseren Release-Vorschau-Videos.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*