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Pokémon Go – I wanna be the very best – Tipps und Tricks für Einsteiger

Am Mittwoch, 6.07., um ziemlich genau 10:10 Uhr bin ich auf meine erste Pokémon-Safari mit Pokémon Go gegangen. Es war das Erste, was ich machte, nachdem ich die App geladen hatte (wie das geht, erfahrt ihr übrigens hier). Eine kleine Zusammenfassung meines ersten Laufs: In 2 1/2 Stunden bin ich 7,17km (oder 9.808 Schritte) gegangen, habe dabei 41 Pokémon gefangen, 9 Pokéeier und 187 Pokébälle gesammelt. Bin insgesamt auf Level 5 gekommen und habe 2 Arenen für Team Wagemut (oder Team Rot) eingenommen. Mein Akku war vorher auf 100% geladen, als ich heim kam, hatte ich nach nur 2 1/2 Stunden, in denen ich nur exzessiv Pokémon Go genutzt habe, nur noch 6% Akku übrig. Ich spiele übrigens auf dem iPhone 6 und habe die aktuellste iOS-Version. Und an andere iPhone-Spieler: ja, auch nachdem ihr euch wieder mit eurer deutschen Apple-ID anmeldet, könnt ihr ganz normal weiterspielen. Die Spieldaten werden in eurem Google Konto gespeichert, mit dem ihr euch anmelden müsst, um Pokémon Go spielen zu können. Während ich meine Reise live auf Twitter teilte, ereilten mich einige Fragen. Meine Erfahrungen und Antworten möchte ich nun mit euch teilen.

(Übrigens: viele regen sich über den Akku-Verbrauch auf, in den Einstellungen habt ihr aber die Möglichkeit die Option “Batteriesparer” auszuwählen. Wie viel dies genau bringt, habe ich bisher leider noch nicht getestet, da ich sie selbst erst gestern Abend entdeckte.)

Von Alabastia nach Orania City

Spieler werden schnell erfahren haben, dass man an sogenannten PokéStops (eingetragene Sehenswürdigkeiten) nützliche Items, aber vor allem Pokébälle, sammeln kann. Und in manchen Städten gibt es einfach mehr Sehenswürdigkeiten und PokéStops, wie zum Beispiel auch in Düsseldorf. Auf Twitter wurde ich tatsächlich gefragt, wie ich an so viele Pokébälle käme. Aktuell habe ich um die 250 Stück und kann gar keine neuen mehr aufnehmen, weil mein Beutel voll ist.

Ebenso häufig lassen sich Arenen in der Großstadt finden. Allein an der Rheinpromenade konnte ich für Team Rot drei Wasser-Arenen einnehmen (die aber leider alle im Laufe des Tages noch von Team Blau eingenommen wurden). Aber bei den Arenen gibt es schon die ersten Missverständnisse: ja, wenn ihr eine Arena einnehmt, dann seid ihr ein Arena-Leiter. Aber eben nur einer. Hauptsächlich nehmt ihr Arenen für euer Team ein und Teamkollegen können eure Arena stärken, indem sie weitere Pokémon hinschicken, die erstmal von gegnerischen Teams allesamt besiegt werden müssen, bevor sie die Arena für sich selbst besetzen können. Wichtig hierfür sind übrigens auch die WP (Wettkampfpunkte), die die Stärke eures Pokémon definieren. Die WP könnt ihr durch gezieltes Leveln erhöhen.

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Gotta Catch ‘Em All

Was mir sofort aufgefallen ist: an gut besuchten Orten trifft man auch viele Pokémon an. Selbst wohne ich zwar in der Innenstadt, aber nicht in direkter Näher einer Einkaufsstraße oder dergleichen. Hier finde ich nur sehr selten mal ein Pokémon, während ich am Hauptbahnhof oder auf der Königsallee nahezu überrannt werde. Ich weiß nicht, ob es überall auf die Orte angepasst ist, was ich jedoch sehr nett finde ist, dass man am Rhein direkt überwiegend Wasser-Pokémon findet.

Wenn ihr Pokémon einfangt, werdet ihr sicherlich bemerkt haben, dass ihr mit Sternenstaub und Bonbons belohnt werdet. Diese könnt ihr einsetzen, um euer Pokémon weiter zu leveln (WP) und es zur nächsten Stufe zu entwickeln. Die Bonbons sind Pokémon-spezifisch, so lassen sich Taubsi, Tauboga und Tauboss z.B. nur mit Taubsi-Bonbons aufwerten. Um an weitere Bonbons zu gelangen, müsst ihr entweder weitere Pokémon dieser Art fangen oder könnt aber auch Doppelte Pokémon zum Professor schicken und abgeben, dass ihr als Dankeschön ein Bonbon der gleichen Art erhaltet.

Neben den Pokémon könnt ihr auch Pokéeier an PokéStops einsammeln. Davon könnt ihr maximal 9 Stück bei euch tragen (wenn ihr euren Rucksack nicht gegen Geld erweitert). Wie auch in den klassischen Pokémon-Spielen müsst ihr eine bestimmte Anzahl an Schritte, bzw. eine bestimmte Strecke, ablaufen, damit das Ei schlüpft. Denkt dafür unbedingt, dass ihr im Pokémon Menü erst nach links wischt, um in die Übersicht eurer Poéeier zu gelangen und dann ein Ei auszuwählen, welches ihr dann in den Brutkasten steckt.

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Die Items und der Shop

An PokéStops werdet ihr immer wieder Pokébälle, Pokéeier, Beleber und Tränke finden. Für jeden Levelaufstieg eures Trainers werdet ihr auch mit Items belohnt. Zu Beginn habt ihr aber auch weitere Items in eurem Inventar, die nicht so einfach zu erlangen sind im Spiel. Mit dem Rauch könnt ihr für 30 Minuten lang wilde Pokémon zu euch locken (Hinweis: bei mir in der Wohnung, wo ohnehin nur wenige Pokémon in der Nähe sind, hat auch der Raum kaum geholfen und war eher verschwendet). Von Beginn an werdet ihr mit drei Rauch-Items ausgestattet und die Anzahl wird sich so schnell auch nicht erhöhen, wenn ich nicht bereit seid, Geld dafür auszugeben. Bisher habe ich ein weiteres Rauch-Item als Belohnung für Level 7 erhalten, also kann man auch so an kostenlose Items gelangen, wenn man nur sparsam genug umgeht und geduldig bleibt. Ebenso die Ei-Brutmaschine, mit einer, die ihr unendlich oft anwenden könnt, werdet ihr direkt ausgerüstet. Weitere Brutmaschinen lassen sich im Shop kaufen, wollt ihr mehrere Eier zeitgleich ausbrüten. Dies lassen sich jedoch nur insgesamt drei mal anwenden. Eine weitere Ei-Brutmaschine habe ich ebenfalls als Level-Belohnung erhalten.

Welche Items gibt es sonst noch? Ebenfalls als Belohnung wurden mir 10 Himmihbeeren geschenkt, die auch im Shop nicht zu kaufen sind. Mit diesen lassen sich wilde Pokémon füttern und es wird leichter, sie beim nächsten Wurf zu fangen. Außerdem wurde mir ein Lockmodul geschenkt, welche man aber auch gegen Geld kaufen kann. Ein Lockmodul kann auf ein PokéStop angewandt werden und es werden 30 Minuten lang Pokémon zu diesem Stop gelockt. Das Schöne daran: nicht nur du profitierst, sondern auch die Trainer in deiner Nähe werden mehr Pokémon in dieser Zeit an diesem Stop sehen.

Was der Shop so zu bieten hat? Neben Pokébällen, Rauch, Lockmodulen und Brutmaschinen könnt ihr noch weitere, mehr oder weniger nützliche Items kaufen. Das Glücks-Ei lässt euch 30 Minuten lang doppelt so viele EP erhalten. Sicherlich bekommt man dies auch ab einem gewissen Level geschenkt, bisher (Level 8) habe ich noch keins erhalten. Unwahrscheinlich ist, dass die letzten beiden Items einem einfach so geschenkt werden: Beutel-Plus und Pokémon-Aufbewahungs-Plus. Mit diesen Items könnt ihr einmal den Platz in eurem Beute erweitern, bzw. die Anzahl der Pokémon, die ihr mit euch nehmen könnt, erhöhen.

Kostenlose Pokémünzen

Pokemon GoIm Shop zahlt ihr mit Pokémünzen. Solltet ihr also gewillt sein, dort Geld auszugeben, kauft ihr euch erstmal Pokémünzen, die ihr dann gegen Items eintauschen könnt. Die günstigsten Items im Shop (Rauch und Glücks-Ei) kosten jeweils 80 Münzen. Für 0,99 Euro könnt ihr 100 Münzen kaufen. Die teuersten Items sind die Packs, bei denen ihr jeweils 25 Rauch oder Glücks-Eier kaufen könnt für 1250 Münzen (1200 Münzen lassen sich für 9,99 Euro kaufen). Insgesamt könnt ihr bis zu 99,99 Euro im Shop ausgeben, um 14.500 Pokémünzen zu erhalten. Jedoch muss man fairerweise sagen, dass dies nicht unbedingt nötig ist. Die wichtigsten Items erhält man an PokéStops, andere erhält man als Belohnung für Level-Ups. Außerdem, und darauf solltet ihr achten, könnt ihr in regelmäßigen Abständen gratis 30 Pokémünzen erhalten. Dafür einfach das Schild-Symbol oben rechts im Shop anklicken.

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Ein Kommentar

  1. Schöner Artikel, der alles wichtige zusammenfasst!
    Eine kleine Sache würde ich noch hinzufügen: Die kostenlosen Pokemünzen sind wohl abhängig
    davon, wie viele Pokemon man in Arenen stationiert hat. Ich bekam jedenfalls die Nachricht “4 Pokemon
    stationiert” und erhielt dadurch 40 Pokemünzen (und 2000 Sternstaub). Von daher sollte man das wohl
    noch etwas eingehender testen.

    Allerdings finde ich schade, dass man wirklich nur durch Bonbons trainieren und entwickeln kann. So
    bleibt mein Glumanda namens Lizardon weitgehend schwach, weil ich keine Glumandas in der Umgebung
    habe.

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