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Kabushiki Kaisha From Software

von am 2. Juli 2016
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Wusstet ihr, dass From Software eigentlich als K.K. From Software eingetragen ist? K.K. steht in diesem Fall für Kabushiki Kaisha, was nichts anderes heißt als “Aktiengesellschaft”. Bei uns ist das Entwicklerstudio dennoch schlichtweg unter dem Namen From Software bekannt. Das japanische Studio wurde bereits am 1. November 1986 von Naotashi Zin als Entwicklerstudio für PC-Businessanwendungen gegründet. Auch wenn Office-Programme am Rechner auch oft zum Kampf werden können, ist es noch ein langer Weg bis zu den heutigen Aushängeschilden Dark Souls oder Bloodborne, die einen ganz eigenen Kampf beschreiben.

Von Businessanwendungen zu Computerspielen

Nach Firmengründung entwickelte From Software ausschließlich Businessanwendungen, bis acht Jahre später mit King’s Field das erste, eigene Rollenspiel 1994 erschien. King’s Field wurde auch zur ersten Reihe mit insgesamt vier Teilen, die zwischen den Jahren 1994 und 2001 hauptsächlich für die PlayStation und PlayStation 2 erschien. Weg von Rechenanwendungen, hin zu Rollenspielen. Businessanwendungen gehörten von nun an der Vergangenheit, From Software veröffentlichte immer mehr Eigen- und Fremdentwicklungen für zahlreiche Plattformen. Das bisher größte Franchise des japanischen Entwicklerstudios ist jedoch (noch) nicht die weltweit beliebte Bloodsouls-Reihe, sondern die Mech-Simulation Armored Core. Insgesamt 15 Teile der Serie sind derzeit veröffentlich worden.

Bloodsouls

Der Durchbruch auch in Europa und Amerika kam für From Software mit Demon’s Souls. Im Januar 2005 erschien das Spiel für die PlayStation 3 in Japan, knapp ein Jahr später dann auch international, als Atlus in den USA und Bandai Namco die Veröffentlichung in Europa übernahmen. Als Nachfolger ging Dark Souls in die Entwicklung, welches ursprünglich ebenfalls nur für Konsolen entwickelt, aufgrund der hohen Nachfrage im Westen jedoch dann auch für den PC veröffentlicht wurde. Allerspätestens jetzt wurde der Grundstein für From Softwares erfolgreichstes Franchise gelegt, denn trotz des enormen Schwierigkeitsgrades und dem damit verbundenem enger eingegrenztem Publikum erfreuen sich auch die Folgetitel Dark Souls II und Dark Souls III unglaublicher Beliebtheit. Dark Souls II erschien 2014 dann nur noch mit kurzen Verzögerungen von ein paar Tagen weltweit. Doch auch wenn die Massen wieder einmal begeistert werden konnten, gab es dennoch den ein oder anderen negativen Kritikpunkt. Dieser Kritik hat man sich angenommen und mit Dark Souls III, dem Ende der Reihe, letztendlich alles besser gemacht und lieferte so einen würdigen Abschluss. Aber in der Zwischenzeit, zwischen dem zweiten und dritten Teil der Dark-Souls-Reihe, da veröffentlichte From Software ein weiteres Schätzchen, welcher mit zur Titelgebung der inoffiziellen Bloodsouls-Reihe beitrug: Bloodborne. Deutlich düster, aber mit altbewährtem und aufpoliertem Spielprinzip bahnte sich Action-Rollenspiel seinen Weg zum Erfolg. So stellen diese fünf Titel, die zusammengefasst oft auch einfach Bloodsouls genannt werden, das heutige Aushängeschild für From Software dar.

Während Fans aktuell noch im Genuss von Dark Souls III sind, hofft man sehnsüchtig auf einen Fortbestand der Bloodsouls-Reihe. Mit Demon’s Souls als alleinstehendes Game und der abgeschlossenen Dark-Souls-Reihe trägt Bloodborne viel Potential für eine Fortsetzung mit sich. Doch eines ist Gewiss: egal, was From Software anrührt, es wird ein voller Erfolg. Und zwar für die Entwickler und die Fans.

Kommentare
 
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  • Lu
    2. Juli 2016 at 13:25

    Es ist wirklich skurril, was dieses Studio schon so gemacht hat.
    So gab es auch mal ein Spiel namens Kuri Kuri Mix (bzw. The Adventures of Cookie & Cream” auf dem US-Markt), was ein Coop-TopDown-Jum’n’Run-Dings mit lustigen Häschen war oder Amerika-Satire bei dem man den US-Präsidenten im Mech steuert namens Metal Wolf Chaos.
    Wirklich faszinierend. Wer daran ein bisschen mehr Interesse hat, dem empfehle ich die Video-Reihe “From Software to Souls” beim Hooked-Magazin.

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