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Harvest Moon: Dorf des Himmelsbaumes – Ferien auf dem Bauernhof

von am 9. Juli 2017
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Pluspunkte

+ Quests, Quests, Quests
+ man kann die Farm frei gestalten
+ schöne Grafik
+ interessante Charaktere
+ gute Story

Minuspunkte

- wenig Tiere
- Story ist schnell durch
- kein 3D-Effekt
- eintönige Musik

Editor Rating
 
GAMEPLAY
9.0

 
GRAFIK
8.0

 
SINGLEPLAYER
8.0

 
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6.0

Gesamt-Wertung
8.0

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Harvest Moon war ein sehr großer Bestandteil meiner Kindheit bzw. Jugend. Ich habe es so gerne gespielt, hauptsächlich Friends of Mineraltown für den Game Boy Advance. Es ist einfach ein schöner Ausgleich zu den anderen Videospielen. Deswegen habe ich mich tierisch gefreut, als ich hörte, dass ein neuer Teil für den Nintendo 3DS herauskommen sollte. Dorf des Himmelsbaumes heißt dieser neueste Teil der Spielereihe und erschien am 02. Juni für den Nintendo 3DS. Ich habe ihn mir angesehen und habe für euch kräftig Gemüse angepflanzt und mich um die Tiere gekümmert. Aber kann der neueste Ableger mit den Älteren mithalten?

Plötzlich Farmer!

Wir befinden uns im schönem Örtchen mit dem Namen Dorf des Himmelsbaumes. Naja, es war mal schön. Also damals zumindest. Heute ist das Land ausgetrocknet und die Bewohner sind in die Stadt gezogen. Aber warum? Wie in jedem Teil begleitet uns auch hier wieder die Erntegöttin. Damals glaubten die Bewohner des Dorfes nicht an die Kraft der Göttin und hielten es für selbstverständlich, dass die Ernte immer so gut war. Das ließ die Kraft der Erntegöttin nach und nach schwinden und das Land wurde immer trister. Unsere Aufgabe ist es nun wieder Leben ins Dorf zu bringen und das Land wieder farbenfroher zu machen. Dies geht aber nur, wenn wir die sieben Lebensbäume wieder zum Leben erwecken und die Erntegöttin somit ihre vollständige Kraft zurück bekommt.

Zu Beginn des Spiels können wir uns entscheiden, ob wir einen männlichen oder weiblichen Charakter spielen möchten und wann dieser Geburtstag hat. Haben wir dies’ getan, beginnt auch gleich unser neues Farmleben.

Das Schöne an Harvest Moon: Dorf des Himmelsbaumes ist, dass man Quests hat. Für die Story müssen wir alle Quests der Hauptreihe erledigen. Jede Quests erklärt dir aber genau was du wo und wie machen musst, also weiß man immer wie es weitergeht und hängt nie lange an einer Stelle fest. Außer man braucht einen bestimmten Gegenstand, der schwer zu bekommen ist. Nachdem wir einige Aufgaben erledigt haben, schalten sich nach und nach die Himmelsbäume frei und das Land blüht wieder in voller Pracht auf. Auch die Menschen kommen dadurch wieder ins Dorf. Für die können wir dann auch Nebenquests erledigen. Zur Belohnung bekommen wir dann meist nützliche Gegenstände und Geld.

Ab auf´s Feld!

Die ersten Tage sind wie immer die härtesten. Man verbringt sie meistens damit Gemüse anzupflanzen und abzubauen um etwas Geld zu verdienen.
Man wird dafür direkt an die Hand genommen und bekommt alles erklärt, also ist es auch super für Neulinge, die noch nie Harvest Moon gespielt haben.
Nach und nach kann man neue Samen für die verschiedensten Arten freischalten. Je nach Jahreszeit wachsen einige schneller oder langsamer und es kann sogar vorkommen, dass zur passende Jahreszeit die Sorten eine spezielle Art bekommen und somit mehr Geld einbringen.

Neben dem Anbau von Obst und Gemüse sind im späteren Spielverlauf auch noch das Angeln oder das Abbauen von Erzen und Edelsteinen eine gute Geldeinnahmequelle.

Sollten wir einmal Hilfe bei der Arbeit gebrauchen, können wir die Erntewichtel rufen. Sie helfen uns z.B. beim Versorgen der Tiere oder beim Bestellen der Felder. Auch von ihnen werden nach einiger Zeit immer mehr freigeschaltet. Zwei von ihnen können uns maximal pro Tag helfen.

Die Tiere sind wie immer die gleichen. Es gibt Kühe, Schafe, ein Pferd, Hühner und neuerdings Esel. Wir können sie scheren oder melken und die Erzeugnisse verkaufen oder leckere Gerichte daraus kochen.

Mittlerweile kommt auch immer mehr Leben ins Dorf, und das schon innerhalb der ersten Tage. Die Bewohner sind sehr nützlich für uns, da sie meist hilfreiche Tipps oder nützliche Gegenstände für uns parat haben. Wir brauchen sie auch für viele Aufgaben der Story, ohne ihre Hilfe kommen wir nicht weiter.
Die Zuneigung der Bewohner können wir nicht mehr wie sonst, durch Geschenke, erhöhen. Dieses Mal müssen wir Aufgaben für sie erledigen. Je mehr wir für sie gemacht haben, desto höher ist auch die Zuneigung.

Farming meets Minecraft

Was auf dem ersten Blick auffiel ist, dass die Landschaft nicht mehr so ist wie früher. Das ganze Bauland besteht aus Blöcken die wir ab- und umbauen können wie wir wollen. Das ganze erinnert mich sehr an Minecraft. Zu Anfang war es für mich sehr ungewohnt und hat mich erst ein wenig abgeschreckt, aber nach einiger Zeit habe ich mich daran gewöhnt und habe die Vorteile davon gesehen. Man kann das ganze Land so gestalten wie man möchte.

Auch die Musik ist wie immer sehr ruhig und entspannend, obwohl sie manchmal auch nervt. Je nach Uhrzeit oder Jahreszeit verändert sie sich. Die Grafik hat sich meiner Meinung nach auch gebessert, auch, wenn einige Texturen besser ausgearbeitet sein könnten, aber man kann ja nicht alles haben.

Fazit

Harvest Moon: Dorf des Himmelsbaumes ist ein gelungenes RPG. Trotz neuer Aufmachung erinnert es mich an die alten Teile und macht durchgehend Spaß. Vor Allem, weil man immer etwas zu tun hat,sei es auf der Farm oder um den Dorfbewohnern zu helfen. Man findet sich sofort gut zurecht, da es ein typisches Harvest Moon ist und falls nicht wird man an die Hand genommen und kann alles nochmal nachlesen. Besonders gut gefällt mir hier, dass man die Quests hat. Hat man also mal keine Lust auf Farmarbeit, kann man sich den verschiedenen Aufgaben der Dorfbewohnern widmen.

Im Großen und Ganzen ist Harvest Moon: Dorf des Himmelsbaumes ein guter Nachfolger der Reihe und ein Muss für Fans. Ich würde es jedem ans Herz legen, egal ob jung oder alt. Es ist für Jeden was dabei.

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