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All You Can Eat – Mini-Adventure für den kleinen Hunger

Als selbst ernannter Gaming-Webcomic-Experte der Redaktion war ich sofort Feuer und Flamme, als mir Phi von einem Indiespiel erzählte, das in Comicform erzählt wird. Mit nur einer maximalen Spielzeit von knapp über einer halben Stunde verspricht All You Can Eat zwar keinen Tiefgang, weiß aber definitiv mit seiner bestimmten Art und Weise zu überzeugen.

Das Spiel handelt von einem ganz normalen Bürger, der sich dazu entschieden hat seinen Job und seine Wohnung zu kündigen, um in einem 24/7-Restaurant mit All-you-can-eat-Buffet zu leben. Sorglos vergehen die Jahre, bis eines Tages die Megaslime Corporation das Diner für eine Million Dollar kauft und es schließen will. Mit einem Zeitlimit von nur einem Tag muss unser Alltagsheld nun das Unmögliche möglich machen und eine riesige Firma überlisten. Keine leichte Aufgabe für jemanden, der zehn Jahre in einem Restaurant verbracht hat.

Lustiger Adventure-Spaß

All You Can Eat ist vom Gameplay her ein klassisches Point-and-Click-Adventure. Ihr müsst mit eurer Umgebung und den anderen Charakteren interagieren, um so eurem Ziel näherzukommen. Die Rätsel, denen ihr dabei begegnet sind alle sehr einfach zu lösen und selten ist eine Lösung nicht offensichtlich. Sollte es dennoch Probleme geben, probiert ihr einfach alles an jedem aus. Durch den geringen Spielumfang des Spiels und nur knapp sieben Charakteren, mit denen ihr interagieren könnt, ist das nicht besonders aufwendig.

Besonders gelungen ist der Humor des Spiels. Es wird mehrfach die vierte Wand gebrochen, es gibt absurde Dialoge zwischen Charakteren, die sich mit Vater und Sohn ansprechen, lustige Monologe beim Kombinieren von Gegenständen und noch vieles mehr. Grundsätzlich wirkt es so, als würde sich der Titel nicht besonders ernst nehmen. Aber genau das passt eben sehr gut zur Geschichte.

Euer eigener Comic – Leicht gemacht

Wie bereits am Anfang erwähnt, ist das gesamte Spiel in Comicform gehalten. Ihr bestimmt dabei, wie der Comic aussehen soll. Jede Entscheidung, die ihr trefft, beeinflusst die Geschichte und verändert dabei das Ergebnis. Aber nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Spieldauer wird dadurch beeinflusst. Wenn ihr euch Zeit nehmt, um mit Dingen zu interagieren oder zu erkunden, könnt ihr vielleicht sogar mehr als 30 Minuten aus dem Spiel kriegen. Andererseits gibt es auch ein Achievement, das verlangt das Spiel in nur drei Minuten zu beenden. Durch die Designentscheidung gibt es hier auch keine Musik oder Synchronsprecher. Lediglich ein paar Hintergrundgeräusche bereichern das Geschehen. Ein weiterer Grund ist zudem, dass ihr am Ende des Spiels gefragt werdet, ob ihr euren Comic als PDF exportieren wollt, um ihn später noch mal zu lesen oder zu drucken. Gerade dieses Feature hat es mir sehr angetan, weil euer Comic immer unterschiedlich aussieht, je nachdem, welche Entscheidungen ihr getroffen habt.

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All you can Fazit

Alles in allem ist All You Can Eat ein wirklich tolles Spiel. Das Konzept einen individuellen Comic während des Spielens zu erstellen und diesen am Ende exportieren zu können ist wirklich super und sorgt auch für einen hohen Wiederspielwert. Immerhin lädt genau das dazu ein, verschiedene Wege zu gehen und alles zu erkunden. Dazu kommen der gute Humor und die verrückte Story und schon haben wir ein klasse Erstlingswerk aus dem Hause Gamechuck. Ich kann hier eine klare Empfehlung aussprechen, falls ihr Lust auf etwas Neues, aber nicht so viel Zeit habt.

All You Can Eat-Fazit

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Über Roxasu

André "Roxasu" Nobielski ist seit 2011 fester Bestandteil des IKYG-Inventars. Zu seinen Aufgaben zählen zig Dinge, wie der Mobbing-, Doodle- oder Beauftragten-Beauftragter zu sein oder als Stellvertretender Chefredakteur den Cheffe zu unterstützen. Außerdem ist er für die Comics der Woche und Flashgames der Woche verantwortlich. In seiner Freizeit versucht er meistens japanische Dinge zu verstehen oder sein Schlafkonto aufzufüllen.

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