Specials
13 Kommentare

Zocken auf Zeit – Wie lange halten eigentlich Games-Datenträger?

von am 20. Oktober 2017
 

Lesezeit: 4 Minuten

Mein Bruder hat eine große CD-Sammlung. Wirklich groß. Viel Musik für alle Lebenslagen und Stimmungen. Einige dieser CDs sind inzwischen 25 Jahre alt. Ich habe eine kleine aber feine Sammlung von Videospielen. Auf Modulen. Auf CDs, DVDs und Blu-rays. Aber wie lange halten eigentlich all’ diese Medien? Wann droht der unwiederbringliche Datenverlust bei welchem Datenspeicher? Sind Module wirklich haltbarer als CD & Co.?

Ich gebe zu, bisher hatte ich eigentlich immer gedacht, dass CDs nach 20 Jahren Probleme machen und dass Flashspeichermedien deutlich früher den Geist aufgeben. Wer hatte bitte noch keinen kaputten USB-Stick? Und wie ist das mit den guten alten NES-Modulen? Gehen die Daten irgendwann einfach ins Nirvana, wenn sie 30 Jahre lang nicht abgerufen wurden? Gebrannte CDs haben bei mir schon ziemlich häufig die ewigen Jadggründe aufgesucht. Und das nicht nur, wenn die Ex die CDs immer mit der beschriebenen Seite auf den Wohnzimmertisch gelegt hat und das Medium so tatsächlich physisch beschädigt wurde.

Aber ich wollte das wissen. Wann droht einem sammelnden Zocker der Datenverlust bei welchem Medium?
Direkt vorweg: Für die Ewigkeit sind Videospiele auf keinem Medium!

CDs

Art: optischer Speicher
Kapazität: 650 – 900 MB
Lebensdauer gedacht: 30 Jahre
Lebensdauer tatsächlich: 5 – 20 Jahre
Todfeind: Kratzer, Feuchtigkeit, Temperatur, Fingerabdrücke

Die CD änderte alles. Bei der Musik löste sie Schallplatte und MC (Musik-Cassette) ab, auf dem PC die Diskette und auf den Konsolen das Spielmodul ab. Ein omnipotentes Medium. Leicht zugänglich und praktisch. Und so rund! Den endgültigen Siegeszug feierte die CD zweifellos als günstiger und schneller Massenspeicher in der hausgebrannten Form. Und mit der PlayStation erlebte die CD auch endlich als Gaming-Medium im Konsolen-Bereich den Durchbruch. PC-Zocker mussten nicht länger acht Disketten hintereinander ins Laufwerk schieben, sondern nur noch eine CD. Fantastisch. Sehr beliebt waren auch Hybrid-CDs, bei denen Audio-Dateien auf einem Spiele-Datenträger quasi als Soundtrack auch im CD-Player laufen konnten. Oder umgekehrt auf einer Audio-CD gerne auch mal Datenhäppchen für den Rechner daheim dabei waren. Entgegen der Annahme, dass CDs quasi unendlich haltbar sind, wenn man pfleglich mit ihnen umgeht, sind sie in ihrer Lebensdauer sehr von optimalen Bedingungen abhängig. Schon der kleinste Kratzer in der äußeren Schicht kann zur Korrosion der Speicherschicht führen. Optimale Bedingungen für die CD: dunkel, bei konstant 25°C und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60%. Nur dann kann’s was werden mit der maximalen Lebensdauer von 30 Jahren. Übrigens sind gebrannte CDs nur etwa 2/3 so robust wie gepresste CDs.

Module (DS, 3DS, PSVita, Nintendo Switch)

Art: Flash-Speicher
Kapazität: 512 MB bis 32 GB
Lebensdauer gedacht: 30 Jahre
Lebensdauer tatsächlich: unmöglich zu nennen
Todfeind: Feuchtigkeit und oxidierende Kontakte

Flash-Speicher kommen in der Gaming-Landschaft schon seit 2003 vor. Das Nokia N-Gage legte den Grundstein, mit dem DS im Jahre 2004 trat der Flash-Speicher seinen Siegeszug auf portablen Konsolen an. Schneller, praktischer Speicher, der nicht viel Strom beim auslesen braucht und kurze Ladezeiten ermöglichte. Keine bewegten Teile im Speicher (anders als bei Festplatten, optischen Medien und Disketten) sorgten für wenig Probleme. Dem DS folgte 2011 der 3DS, 2012 die PlayStation Vita und schließlich 2017 die Nintendo Switch. Obwohl immer robust in Miniatur-Cartridges verpackt, nicht unzerstörbar. Flash-Speicher (wie auch moderne SSD-Festplatten nutzen Flash-Zellen, deren Speicherschicht einen Schutzmantel hat. Bei jedem Löschvorgang wird ein Stück des Schutzmantels entfernt, bis irgendwann der Schutz “verbraucht” ist und die Speicherschicht keine Daten mehr halten kann. Da dies’ aber primär ein Problem von beschreibbaren Flash-Speichern wie USB-Sticks ist, fällt es so gut wie nicht ins Gewicht bei den nicht beschreibbaren Flash-Speichern in Spiele-Modulen. Benutzt man einen USB-Stick jeden Tag und kopiert jeden Tag Daten fröhlich hin und her, wird er nicht so lange halten, wie ein Spielmodul. Hier wird kein Datenmaterial gelöscht. Der größte Feind der Module ist daher seit den frühen Tagen des Gaming, die physische Beschädigung der Lesekontakte. Oxidation durch Feuchtigkeit und manuelle Schäden durch falsche Nutzung oder Lagerung.

DVDs

Art: optischer Speicher
Kapazität: 4,7 bis 17 GB
Lebensdauer gedacht: 30 Jahre
Lebensdauer tatsächlich: 5 – 20 Jahre
Todfeind: Kratzer, Feuchtigkeit, Temperatur, Fingerabdrücke

Als die Digital Versatile Disc (DVD) in den späten 90ern auf den Markt kam, hatten CD und LD (Laser Disk) bereits das Maximum der Speicherkapazität erreicht. Mehr ging nicht, aber mehr Platz wurde dringend benötigt. Die DVD eröffnete völlig neue Möglichkeiten für die Film- und Gamesindustrie. Schnell verschwanden CDs aus den Spieleregalen, PS2, GameCube (mit proprietärer Größe) und Xbox brachten die neue Scheibe groß raus, der Videomarkt mit den Silberlingen boomte. Noch heute werden mehr Filme auf DVDs verkauft, als auf Blu-rays. Und an der Spielefront? Heute hat die DVD keine Bedeutung mehr im Konsolenmarkt. Großer Nachteil der runden Datenträger war die Empfindlichkeit des Materials. Gefühlt anfälliger für Kratzer und Beschädigungen aller Art als die CD und soviel mehr kaputte Daten. Mit dem vollständigen Wechsel ins HD- und Full-HD-Zeitalter, wurde es schnell eng auf der DVD. Maximal 17 GB wurden in Zeiten des Full-HD-Gamings schnell zu einer Unmöglichkeit. Ein Nachfolger musste schnell her. Wer seine DVDs liebt, behütet sie, wie ein rohes Ei und schafft ihnen, wie schon den CDs, möglichst gute Umweltbedingungen: dunkel, bei konstant 25°C und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60%. Genau wie bei den CDs gilt für DVDs: Gebrannte sind nur etwa 2/3 so robust wie gepresste DVDs.

Blu-rays

Art: optischer Speicher
Kapazität: 25 bis 128 GB
Lebensdauer gedacht: 30 bis 80 Jahre
Lebensdauer tatsächlich: unbekannt
Todfeind: Kratzer, Feuchtigkeit, Temperatur, Fingerabdrücke

Der DVD folgte die… HDDVD. Und dann die Blu-ray. Die HDDVD verabschiedete sich schnell aus dem Zweikampf um die Datenkrone und manch einer schiebt der Porno-Industrie, die sich hinter die Blu-ray stellte, die “Schuld” dafür in die Schuhe. Der Krieg war gewonnen, die PS3 ritt auf der Siegeswelle mit. Wer eine PS3 hatte, hatte gleichzeitig auch einen Blu-ray-Player daheim. Für Filmliebhaber ein zusätzliches Plus. Die Speicherkapazität der Blu-ray-Disc (BD) ist unter Labor-Bedingungen auf bis zu einem halben Terrabyte aufblasbar. Lukrativer sind jedoch die Varianten von 25 bis 128 GB. Gerade die neue Generation der 4K-Fernseher und 4K-BDs wird die Grenzen des Mediums ausreizen. Im direkten Vergleich zur DVD hat eine BD eine deutlich “geschmeidigere” Haptik. Die Ränder der Disc wirken abgerundet, die ganze Scheibe hochwertiger und besser geschützt. Das ist einer speziellen Schutzschicht geschuldet, die der BD spendiert wurde. Sie soll die Speicherschicht schon vor minimalen Kratzern schützen und so das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern. Und das ist – neben der höheren Speicherkapazität – auch der größte Vorteil der BD: Ihre enorme Haltbarkeit.

Jetzt könnte man als Besitzer großer Online- und Cloud-Spielestapel natürlich noch genau diese “Speichermedien” anführen, aber lassen wir mal außen vor. Zum Einen, weil es keine harten Fakten zu dem Thema gibt, zum Anderen, weil hier kein physischer Speicher existiert, den der Spieler selber beeinflussen kann. Aber mir, als jemand der sich gerne ein Spiel ins Regal stellt, geht vor allem immer ein Gedanke durch den Kopf: Was, wenn mal kein Internet vorhanden ist? Oder viel schlimmer: was, wenn der Online-Dienst, auf dessen Servern die Spiele schlummern, mal Pleite geht?

Welche Erfahrungen habt ihr denn mit den hier genannten Medien gemacht? Habt ihr schon viele Spiele-Datenträger in die Tonne werfen müssen? Wenn ja welche und warum? Was tut ihr, um euren Datenträgern ein möglichst langes Leben zu bescheren?

Kommentare
 
Kommentiere »

 
  • Avatar
    20. Oktober 2017 at 18:37

    Netter Artikel! Ein paar Anmerkungen dazu:

    Streng genommen wurde die Blu-ray-Schutzschicht nicht “spendiert”, sondern sie war zwingend notwendig – da die Datenschicht viel dichter an der Oberfläche ist als bei der DVD und auch der HD DVD. Insofern war diese Schutzschicht ein nettes Nebenprodukt – bei der HD DVD brauchte man sie nicht, also wurde sie auch dort aus Kostengründen gar nicht erst eingesetzt.

    Ich sammle seit über 15 Jahren Filme, also quasi seit ich daheim nen DVD-Spieler habe. Ist natürlich in den letzten Jahren weniger geworden, aber bei bestimmten Themen kaufe ich immer noch mal ne Blu-ray ein. Dass eine DVD nicht mehr funktioniert, nachdem sie ordnungsgemäß gelagert wurde, ist mir noch nie untergekommen. Bei feuchter Lagerung auf dem Dachboden oder im Keller kann es aber durchaus schon mal vorgekommen sein, dass DVDs anfangen zu verrotten. Das sieht man dann auch an ausbleichenden Flecken auf der Rückseite. DVDs mit 17 GB (also doppelseitige DVDs mit jeweils 2 Schichten auf jeder Seite) habe ich übrigens nur mal bei Spielezeitschriften gesehen – bei Spielen oder Filmen hat man immer schon lieber zwei Einseitige DVDs genommen wenn mehr Speicher gebraucht wurde.

    Bei den Modulen finde ich die Beschreibung auch etwas unglücklich, da dort ja keine Schreibzyklen stattfinden. Die Roms lassen sich nur auslesen, Speicherstände und Patches werden ja fast überall auf dem Speicher des Handhelds oder der Konsole abgelegt. Problematisch sind daher auch hier eher Feuchtigkeit und oxidierende Kontakte.


    • Mykel Jay
      21. Oktober 2017 at 14:17

      Danke für die Anmerkungen.
      “Spendiert” war eine Vereinfachungen.
      In der Tat ist bei der Blu-ray die Datenschicht so nah an unteren Oberfläche der Disc, wie nie zuvor. Bei der DVD lag sie nahe der Mitte der Disc-Dicke, während sie bei der CD sehr nah an der oberen Oberfläche lag.

      Bei den Modulen habe ich mich tatsächlich unglücklich ausgedrückt. Habe den Text entsprechend angepasst.


  • Nimmerlandjunge
    Nimmerlandjunge
    20. Oktober 2017 at 22:56

    Sowas will ich immer gar nicht hören….
    Da gruselt es mir vor, in X Jahren macht man seine Sammlung auf und es “bröselt einem nur noch Staub entgegen”. Voll das Horrorszenario…
    Außer natürlich die Atari Games. Die überleben alles 😀


  • Roxasu
    Roxasu
    20. Oktober 2017 at 23:15

    Find ich ein sehr interessantes Thema und deshalb ist das hier auch ein sehr guter Artikel.
    Gerade vor dem Hintergrund, dass ich die Tage noch diesen sehr interessanten Artikel auf Kotaku gelesen habe (https://kotaku.com/saving-japans-games-1819339226), in dem es darum ging, dass ungefähr 99% der in den 1980er Jahren verkauften CD-Datenträger (in Japan) bereits komplett zerstört sind und es eine Organisation gibt, die sich um die Archivierung kümmert.
    Und gerade in der heutigen Zeit, wo alles immer mehr in Richtung “digital only” geht, bekomme ich bei solchen Artikeln ironischerweise nur noch mehr Lust physische Versionen von Spielen zu kaufen, anstatt alles digital zu besitzen. Das Gefühl etwas wirklich anfassen zu können und im Regal präsentieren zu können ist auch einfach viel besser.


    • Mykel Jay
      21. Oktober 2017 at 13:57

      Das Problem an “digital only” ist, dass die Menschen vergessen, dass es sich dabei nur um eine Nutzungslizenz handelt und nicht etwa wirklich um “Besitz”. Das gilt für runtergeladene Songs in der iTunes-Mediathek, wie auch für jeden anderen Medien-Inhalt, den wir online “kaufen”.


  • Nimmerlandjunge
    Nimmerlandjunge
    21. Oktober 2017 at 08:56

    Als Sammler stellt sich mir die Frage, ob es zum Beispiel ein Spray oder ähnliches gibt, welches den Datenträger zwar evtl. erst mal unlesbar macht (im Idealfall natürlich einfach via Tuch zu entfernen, falls man doch mal Spielen möchte ^^), ihn allerdings auf jeden Fall konserviert.

    Wenn nicht, erfinde das bitte mal jemand und stelle es auf Kickstarter 🙂


  • Avatar
    MonkeyHead
    21. Oktober 2017 at 10:00

    Ich finde es interessant, das alle hier genannten Datenträger, bei idealer Lagerung, eine Halbwertszeit von um die 30 Jahre haben. Scheint wohl so ein Standard zu sein.

    Ich glaube man macht sich um die Vergänglichkeit von CD, DVD und Co noch so wenig Gedanken, weil wir jetzt erst so in den Bereich kommen, wo das ganze zum Problem wird. Anders als zum Beispiel bei anderen Modulen wie Gameboy-Cartridges oder SNES-Carteidges, wo schon häufiger das Problem aufgetaucht ist.


  • Nimmerlandjunge
    Nimmerlandjunge
    21. Oktober 2017 at 11:32

    Ich hatte bisher noch nie Probleme mit alten Nintendo Modulen. Ausnahme bilden hier halt Spiele die eine Batterie zum speichern haben. Aber die kann ja getauscht werden.


  • Avatar
    Erunaenia
    21. Oktober 2017 at 16:04

    Darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht, bis ich durch Zufall eine Dokumentation von Keanu Reeves gesehen habe in der er sich mit Regisseuren u.a. über das Thema unterhält. Film hat ja genau dasselbe Problem mit Konservierung von Material.
    Ich merke allerdings bei Spielen, dass es mir mehr und mehr egal wird, wenn eine CD nicht funktionieren sollte (was bisher nicht vorkam). Zum einen, gibt es die meisten alten “Klassiker” irgendwo digital, zum anderen habe ich das Gefühl, dass durch die enorme Auswahl an Spielen, die jede Woche erscheinen, das einzelne Produkt leider an Wert verliert. Sicher hat man persönliche Highlights, die man um jeden Preis behalten möchte, allerdings glaube ich, wenn morgen Steam abschaltet, würde ich wahrscheinlich nur eine geringe Anzahl an Spielen wirklich vermissen.
    Ich muss aber auch hinzufügen, dass ich mehr und mehr von der Industrie und Spielen enttäuscht bin und ich daher mit zunehmendem Alter dem Ganzen weniger Wert zuschreibe als noch vor wenigen Jahren.
    Wenn jetzt die Buchverlage kommen würden und alles nur noch digital veröffentlichen, darüber würde ich mich aufregen oder wenn meine Eltern meine ganzen gelagerten Bücher plötzlich verkaufen, nur weil sie Platz brauchen.


  • Avatar
    21. Oktober 2017 at 21:12

    Spannendes Thema!

    Ich habe selbst schon so einige CDs in meiner Sammlung entdeckt, deren Beschichtung (oder Substanz) sich langsam auflöst. Gegen das Licht gehalten, sieht die silberne Scheibe dann wie ein Schweizer Käse aus. Sehr beunruhigend. Wobei ich ergänzen muss, dass es sich dabei um “Selbstgebrannte” handelt.

    Als Kind der frühen Achtziger möchte ich hinzufügen, dass meine Kompaktkassetten (MCs) für den Commodore 64 noch immer gut in Schuss sind. Keine Leseprobleme und dass seit 33 (!) Jahren. Bei meinen Disketten ist es ähnlich. Auch diese lassen sich noch anstandslos lesen. Zumindest die, die vernünftig gelagert wurden.

    Unterm Strich lässt sich wohl nur eine Methode zur sinnvollen Datenkonservierung benennen: das “Übertragen” von Daten auf die jeweils aktuelle bzw. nächste nachhaltige Datenträgerform. Das sollte man natürlich rechtzeitig machen und bei den Modulen dürfte man dabei als Otto-Normalverbraucher so seine Schwierigkeiten haben. Deshalb bin ich auch der Emulator-Szene sehr dankbar, viele Module oder Arcade-PCBs via ROMS in die heutige Zeit gerettet zu haben.

    Schliesslich sprechen wir bei unseren geliebten Spielen von Kulturgut!


  • Avatar
    Dengeki-Gamer
    24. Oktober 2017 at 03:52

    Zum Theme Flashspeicher muss man noch sagen, das der nicht erst seit dem NGage eine Rolle bei Videopsielen spielt, sondern spätestens seit der Playstation ab 1994 zum festen Bestandteil der Inustrie gehört. Wenn auch erst “nur” als Speicherkarte (die ersten flash basierende, gab es vereinzelt schon ANfang der 90er Jahre für Videospiele) ist spätestens beim NeoGeo Pocket Flashspeicher auch für die Spieldaten selbst benutzt worden.


  • Avatar
    Christian
    18. November 2017 at 22:08

    Bei den Recherchen zu meinem Jahrbuchsartikel zum Thema Roms und Emulatoren, bin ich ja auch auf das Thema Haltbarkeit von Datenträgern gestoßen und die theoretische Zukunft von klassischen Medien sieht weniger rosig aus, weswegen es ja eigtl für uns als Spieler, fast “gut” ist, wenn Klassiker und Games, digital im Internet, nennen wir es mal, verwahrt werden, da es ja sonst immer schwieriger wird, Solch ein Gut über viele Jahre les- und Nutzbar zu halten. Nichts anderes macht ja Nintendo, Xboxlife und PSN, Steam, etc. im Moment. Deswegen ist es vielleicht gar niht so schlimm, dass wir “nur” Nutzungserlaubnis erhalten, beim runterladen der SPiele. Das heisst nämlich eigtl auch, dass wir auf lange Sicht auch nicht in der Verantwortung stehen, diese SPiele für die Nachwelt (oder uns) verwahren zu müssen, dafür sind dann eben die Hersteller und ihre Server verantwortlich.
    Interessante Einblicke zu genau diesem Thema, gibt es in dem Nestor-Handbuch, welches ich u.A. für die Recherche meines Emulatoren Artikels im Jahrbuch genutzt habe. Wer keine Angst vor Fach bla bla hat, der kann sich das Handbuch gratis (und legal) im Internet runterladen. es ist wirklich interessant.


You must einloggen zum kommentieren