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Der FIFA-Pressepokal 2017

von am 6. Februar 2017
 

“Alle Jahre wieder” scheint im Hause EA offensichtlich zur Grundausstattung zu gehören, denn mit FIFA 17 veranstaltete das Team von DELASOCIAL bereits das achte Turnier, bei dem sich Redakteure aller kleinen und großen Gamingmagazine um die Qualifikation für das große Finalturnier kloppen, welches dieses Jahr im schönen Malente stattfinden wird. Nachdem die Gewinner aus Köln bereits ermittelt wurden, sollte Hamburg nachziehen. Mit meiner Person sollte all’ dieser Ruhm IKYG zuteil werden, aber…FIFA wäre nicht FIFA, wenn… nicht wahr?

Das Auge isst mit

Wenn ich mich an das vergangene Jahr zurückerinnere, denke ich immer zuerst an die ausgelassene Stimmung und das fröhliche Miteinander, dass wir in der Pony Bar im Herzen Hamburgs hatten. Dieses Jahr fand das Turnier in den luftigen Höhen der Sturmfreien Bude im obersten Stockwerk statt. Die Aussicht über die schönste Stadt der Welt ist einfach unvergleichlich. Gepaart mit dem grandiosen Catering vom leckeren Salat bis hin zu frisch gebackenem Fleisch, war der bloße Einstieg in das Turnier bereits ein voller Erfolg. Die ausgelassene Stimmung hielt ebenfalls wieder Einzug. Schnell sah man bekannte Gesichter oder lernte sich beim Essen kennen.

Alles ausstrategisiert

Alle Teams wurde auf der Bewertung 85 eingenordet, sodass jedes Team nur marginale Unterschiede aufwies und es tatsächlich auf die individuelle Spielklasse ankam. Eine grandiose Idee, wie mir schien. So konnte man das Turnier also wohlgenährt antreten und die Viertelfinalschlappe aus dem letzten Jahr vergessen machen. Aber genau beim Antreten zeichnete sich bereits das erste und auch größte Problem ab, zumindest für mich. Während ich meine Mannschaft bereits ausgewählt und etwaige Startaufstellungen schon vorgenommen hatte, begann jetzt eigentlich das, was das Spiel schon vor dem Anpfiff entscheiden sollte. Denn im Gegensatz zur bloßen Controllerlayoutänderung, wie man sie aus dem letzten Jahr schon kennt, wurden dieses Jahr vorallem unendlich viele Einstellungen in der individuellen Taktik der Mannschaft und einzelner Spieler vorgenommen.

Man stelle sich das ungefähr so vor:
Ihr spielt Schach mit eurem Freund. Während alle Figuren bereitstehen, fängt euer Gegenüber nun an, sämtliche Figuren auf ihrem Feld so zu zentrieren, dass sie, wenn man sie mit einer geschwungenen Linie verbinden würde, die alt-ägyptische Hieroglyphe “Triumph” zu lesen ist. Es nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch, für das sowieso schon aufgeregte Ego nur noch mehr Tortur. Aber genug davon.

Und nein, ich nörgel nicht!!!1elf!

Ich erachte mich selbst als durchaus akzeptablen FIFA-Spieler, komme mit einer Vielzahl an Teams gut klar und kenne auch recht viele Vorteile der einzelnen Mannschaften. Aber jeden einzelnen Spieler per Regler einzustellen, wie hoch er aufrückt, wo er hinläuft, wenn man ihn nicht ausgewählt hat und und und…Alles Einstellungen, von denen ich in diesem Umfang noch nichtmal etwas wusste.

Naja, lange Rede, kurzes Turnier. Das Turnier begann für mich bereits mit einer herben 0:2 Niederlage gegen den späteren Zweitplatzierten. Die Punkte aus dem zweiten Spiel wurden mir durch einen klassischen “Ich hab nichts derartiges gedrückt, Fifa!!”-Elfmeter in der 93. Minute natürlich auch noch geklaut, gegen den Drittplazierten. Einzig das dritte Spiel konnte ich mit meinem HSV für mich entscheiden und hätte die ganze Gruppe mit nur einem Tor mehr nochmal richtig aufgemischt. Aber so blieb es beim 2:1 und die diesjährige “Mission Pressepokal” war für mich schnell beendet.
Ein klassischer Fall von “Todesgruppe”, wie man so schön sagt. Es war auf jeden Fall interessant zu sehen, wie sich dieses Spiel etabliert hat.
Dennoch, auch dieses Jahr wieder ein großes Danke an die Organisation und das Team von DELASOCIAL.
Die Titelambitionen für FIFA 18 kochen jetzt schon!

Und du sollst nich so gucken, Marco! Das macht der immer!

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