Mit dem PC-Spiel eXperience 112 machte der französische Publisher Lexis Numérique vor einigen Jahren auf sich aufmerksam. Nun hat das, ebenfalls aus Frankreich stammende, Studio VectorCell für sie das Survival-Horror-Spiel Amy entwickelt, das mittlerweile als Download für PS3 und Xbox 360 erhältlich ist. Da die Trailer zu Amy relativ interessant wirkten, haben wir uns das Spiel einmal etwas näher angeschaut. Hier also unser Test dazu!
Liebe Amy,
wir hätten so gute Freunde werden können, du und ich. Ich dachte mir nichts dabei, als deine Freundin Lana mich bat euch beide lebend durch den von irgendwelchen Untoten – und anderen bösen Kreaturen -, verseuchten Bahnhof zu eskortieren, diese merkwürdige Armee zu überlisten und euch dann an einen sicheren Ort zu bringen. Im Nachhinein (nun da sich unsere Wege wieder trennen) muss ich jedoch gestehen, liebe Amy: ich werde euch nicht sonderlich vermissen, ja ich finde sogar, dass die Zeit mit euch ein wenig verschwendet war.
Nimm es nicht persönlich, aber ihr beide wart einfach anstrengend, merkwürdig, altmodisch und zu keiner Zeit wirklich unterhaltend. Ich weiß, es sollte in erster Linie auf die inneren Werte ankommen, aber als ich mit dieser Lana durch diese leeren und immer gleich aussehenden Gänge geschlichen bin, konnte ich es irgendwann kaum noch mit ansehen, wie extrem grob-motorisch sie sich vorwärts bewegt hat, fast wie ein Panzer. Kann man bei der Statur kaum glauben.
Manchmal habe ich mich auch bei dem Gedanken erwischt, dass ihr beide eigentlich viel gruseliger ausseht, als diese Monster, die uns da immer mal wieder begegnet sind. Und erst Marcello, oder wie der noch hieß! Meine Güte, was hatte der für ein wabbeliges Gesicht. War der schon ein Untoter, kannst du mir das sagen? Allein die Stimme, ich hatte echt Angst.
Und sowieso,
diese Umgebung durch die wir da gelaufen sind… Was da wohl für ein Architekt am Werk war? Ich weiß, du hast dich gefürchtet in dieser dunklen Umgebung, ich wiederum war recht froh über die wenigen Lichtquellen. Nicht auszudenken, wie trist und deprimierend diese Gebäude bei voller Beleuchtung ausschauen. Kein Wunder, dass da nur Untote herum liefen. Ich weiß, du bist nur ein kleines Mädchen, dass nichts für den Schlamassel kann und halt irgendwelche übernatürlichen Kräfte hat, die sie nur benutzen kann, wenn sie vorher komische Zeichen von der Wand gemalt hat, aber ich bitte dich: versuch nicht noch einmal in so eine doofe Situation zu geraten.
Allein die Tatsache, dass du dir so schwer tust, deine Kräfte genau einzusetzen, ich musste mich das eine oder andere Mal echt zusammenreißen, um nicht sauer zu werden. Und wieso musst du eigentlich das selbe Symbol noch einmal abmalen, um deine Kräfte wieder aufzuladen? Kannst du dir denn gar nichts merken? Bist doch sonst so schlau.





Nun gut,
unsere Wege trennen sich nun und ich will nicht so nachtragend sein, schließlich habe ich schon wesentlich schwerere Aufgaben meistern müssen, als die euch Beide zu beschützen. Die Voraussetzungen waren bei meinen bisherigen Aufträgen nur meistens irgendwie spannender, wirkten fairer und haben mich auch noch Jahre später dazu veranlasst darüber zu berichten. Keine Ahnung, aber sagt dir die Stadt Silent Hill etwas? Schlimmere gab es aber mit Sicherheit auch.
Und wo wir schon bei beschützen sind: dich am Leben zu halten, stellte sich als wesentlich einfacher heraus als erwartet. Im Vorfeld musste ich schon mit großen Sorgen an einen Job von meinem guten alten Freund Leon S. Kennedy denken, der einst nur mit Mühe und Not die Tochter des damaligen US-Präsidenten aus einer misslichen Lage befreien konnte. Das Mädel steckte echt ständig in der Klemme. Lana hingegen hat mir da schon wesentlich mehr Kopfzerbrechen bereitet, vor allem, wenn sie wieder einmal durch irgendwelche Gänge irrte und nicht mehr weiter wusste. Außerdem wirkte sie die ganze Zeit verdammt blass, geht es ihr mittlerweile wieder etwas besser?
Naja,
ich muss jetzt gehen liebe Amy, es warten noch andere Aufgaben auf mich. Die erste Stunde war es nett mich euch, aber dann…Als nächstes muss ich wohl durch die Zeit reisen und Anomalien beseitigen. Hat irgendwas mit Japanern und der Zahl 13-2 zu tun. Erinnert mich von der Einsatzbeschreibung irgendwie an einen anderen Auftrag, in dem man echt wenig Bewegungsfreiheit hatte. Drück mir die Daumen das es nicht noch einmal so kommt. Mach es gut, auf nimmer Wiedersehen (nicht persönlich nehmen) und passe gut auf dich und Lana auf.











Mein nächster Test fällt übrigens deutlich positiver aus als dieser und der davor
Ja, wär ja auch schlimm wenn du immer nur nerviges Zeug spielst ;p.
habs gerade gekauf, naja, also 5/10 ist ein bisschen zu hart, ich würde 6-7 punkte vergeben.
Bin gerade im kapitel 3 (aufzug)
ok, Amy habe ich jetzt durch, hat mich entteuscht, war doch nicht so gut, ziemlich mittelmäsig, ich bin mit den 5 Punkten einverschtanden
, oh das ist so schlimm das zu einem 8 jährigem mädche zu sagen, aber ich war so wütend auf sie, ich habe mal fast den Pad auf meinen Fernseher geworfen!
das ende und sie geschichte allgemein sind ziemlich schwach.
das mädchen macht was sie will, manchmal garnix, manchmal, kommt die angelaufen wenn man die nicht ruft…
und Level 5, oh man, ich weiss nicht wie oft ich Amy als “Dumme H*re!” bezeichnet habe, während dieses levels, 10 mal öfter als sonst
und wieso zum teufel macht man 5 felder für ihre kräfte wenn man nur 2 benutzen kann!?
eh, ich würde vom kauf eher abraten, für die 10 euro kriegt man was viel besseres, Alien Breed, Braid…