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StartForenOff-TopicGemischtesBlut und Spiele

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Dieses Thema hat 5 Stimmen, enthält 6 Beiträge und wurde zuletzt aktualisiert von Avatar of Mykel Jay Mykel Jay vor 457 Tage.

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Autor Beiträge
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28. August 2010 um 01:07 #27742
Avatar of Roxasu
Roxasu

<p>Ich weiß nicht, wer von euch aktiv die Budimon-Kolumnen auf derwesten.de verfolgen, jedoch solltet ihr euch Mal die folgende Kolumne einverleiben, denn sie regt sehr zum nachdenken an…</p>
<p>http://www.derwesten.de/blogs/Budimon/stories/8228/</p>
<p>MfG</p>
<p>Roxasu</p>
<p>P.S.: Budimon ist das Team von GameOne bestehend aus Simon Krätschmer und Daniel Budiman. Mittlerweile bekommen sie jedoch Kolumnen Unterstützung von Nils Bomhoff und Etienne Gardé
</p>

9. September 2010 um 19:05 #27978
Avatar of Joschi
Joschi

Dass Gewalt und Splatter in der heutigen Zeit mehr Leute lockt als innovative Spielelemente und neue Ideen, ist schon ne traurige Sache.
Da Hilft nur eins: Kriegsshooter Boykottieren! :-)

10. September 2010 um 11:06 #27980
Avatar of Mykel Jay
Mykel Jay

Ich bin sowohl Fan von innovativen Spieleelementen oder gar innovativen Spielen, als auch von Shootern. Ich sitze also mal wieder zwischen den Stühlen!

15. September 2010 um 12:10 #27990
Avatar of Joschi
Joschi

Ich bin auch ein Fan von beidem, allerdings is das Shootergenre seit CoD 4 mit Kriegspielen in gegenwärtigen Szenerien inzwischen genauso überlaufen wie vor einigen Jahren noch die WW2 Shooter.
Zum Glück gibt es immernoch Shooter, wie z.B. Rage die mich hoffen lassen, dass endlich mal wieder etwas frischer Wind in die Shooter-Ecke gebracht wird ohne dass wieder irgendwelche ethischen Grenzen überschritten werden müssen.

4. November 2010 um 14:39 #28083
Avatar of Keckman
Keckman

Generell lege ich mehr Wert auf Innovation. Ich bin aus dem Alter raus, wo ich mich erfreut hab, das man Körperteile gezielt vom Torso schießen konnte.

Klar, ich spiele auch noch mit Freude das neue Need For Speed… und klar kauf ich mir jährlich das neue FIFA oder NBA 2K, aber so ein Call of Duty kickt mich nicht mehr. Modern Warfare war genial, World at War hab ich ausgelassen, Modern Warfare 2 schon eher langweilig (und die Flughafen-Szene total für die Katz) und jetzt wieder ein neues? Brauch ich nicht, reizt mich nicht.

6. November 2010 um 21:49 #28085
Avatar of Tobi-DS
Tobi-DS

Ich war immer der, der Realismus-Shootern möglichst den Rücken gekehrt hat und bei Spielen, wann immer es auch nur ging, das Blut wegstellte. Nicht, weil ich ein Weichei wäre und kein Blut sehen könnte, vielmehr weil ich mich nicht an dieser Art der Darstellung in Spielen erfreue. Ich habe mit dieser Meinung nie groß Zusprüche bekommen, viele konnten es irgendwo nachvollziehen, die meisten haben es aber selbst nicht ganz so extrem gesehen. In letzter Zeit wurde ich ein wenig skeptisch, da ja scheinbar keiner die Moral in solchen Spielen hinterfragt, der Artikel hier spricht mir aber aus der Seele. Ich fand es schon fraglich, den 2. Weltkrieg nachzuspielen (allein das Wort spielen ist doch hier schon ausdrucksstark genug), aber aktuelle Kriegssituationen darzustellen ist schon fast der Höhepunkt.

Ich kann es nicht und werde es wohl nie verstehen, warum solche Spiele eine Exzistenzberechtigung haben. Erst gestern habe ich bei einem Kumpel Heavy Rain durchgespielt, er hat nur dagesessen und zugeguckt, es war trotzdem noch immer spannend, obwohl er es selber schon 2 mal durchspielte. Gut, Heavy Rain ist vll. nicht das, was Actionfreunde suchen, aber auch Shooterelemente habe ich in Spielen wie Alan Wake, gekoppelt mit einer genialen Story, wenn man sich nur nah genug damit beschäftigt, ohne extreme Gewaltdarstellung erlebt. Ich finde dies sollte richtungsweisend für Videospiele sein, so könnte es das Medium der Zukunft werden. Es kann hervorragend mit Musik arbeiten, Filmelemente hinzufügen, Geschichten in dem Ausmaß von kleineren Büchern erzählen, es hat eig. Potenzial das beste aus vielen Medien zu vereinen. Und dadurch das man selber interagieren kann, kann man sich noch tiefer in das Audiovisuelle einfinden. Umso trauriger finde ich das, was mir der Artikel auch bestätigt.
Gewalt in Medien kann meiner Meinung nach eingesetzt werden, um aus Missstände aufmerksam zu machen, aber nicht alleine wegen der Brutalität.
Und soweit ich weiß sollen die wenigsten der Spiele, um die es hier geht, darauf aufmerksam machen, wie schlimm es doch in Afghanistan und co zugeht.

Über logische Einwände an dem Ganzen würde ich mich freuen, das zeigt mir selbst wie stabil meine Ansicht ist ;)

7. November 2010 um 20:28 #28086
Avatar of Mykel Jay
Mykel Jay

Ich kann Dich sehr gut verstehen Tobi.
Wenn man Medal of Honor einen guten Aspekt abgewinnen kann, dann doch den, dass der Titel die Diskussion um Sinn/Unsinn und vor allem die moralische Komponente angefacht hat. Dass Electronic Arts für sich den Anspruch erhebt, dass das Spiel kritisch mit dem Thema "Krieg in Afghanistan" umgeht, kann ich leider nicht unterschreiben. Der im Spiel gesagte Satz "Was tun wir eigentlich hier" ist für mich keine kritische Auseinandersetzung.
Was mich auch aufregt, ist die [url=http://www.iknowyourgame.de/news/ea-zieht-gegen-die-usk-vor-gericht/]Aussage eines Martin Lorber[/url] (EA-Deutschland), dass das Spiel eine spielbare Version eines Antikriegsfilms des Kalibers "Soldat James Ryan" oder "Inglorious Bastards" sei. Wer behauptet, dass es wirklich kritische Kriegsspiele gibt ist ein Lügner.

Ich werde zukünftig deutlich reflektierter mit dem Thema umgehen.

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