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Top 10 – Die besten Star Trek-Spiele

Happy Birthday Star Trek-Universum! Vor unglaublichen 50 Jahren hat Gene Roddenberry mit der Pilotfolge The Cage seine Vision der Zukunft der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Seitdem gab es bisher fünf Serien, eine animierte Serie, dreizehn Kinofilme und natürlich… jede Menge Videospiele zum Star Trek-Universum. Leider muss ich selbst als eingefleischter Trekkie sagen: Eine Top 10 der besten Star Trek-Games zusammen zu stellen ist gar nicht so einfach. Aber ich habe sie gefunden!

Ich muss dazu sagen, dass ich alle hier erwähnten Spiele sogar noch in der Original-Verpackung habe. Na gut… Alle bis auf eines. Und noch eines, weil es das noch gar nicht gibt. Aber sonst habe ich sie alle gespielt. Und noch viele andere Star Trek-Spiele mehr. Das Thema hat mich eben auch in meiner Videospiel-Leidenschaft beschäftigt. Immer wieder kehre ich auch als Spieler zurück in die Sternenflotte und in mein favorisiertes Sci-Fi-Universum.

Sowohl in Point’n’Click-Adventures, in Simulationen und Egoshootern, als auch in Strategie-Spielen.
Jetzt habe ich aber genug gesabbelt. Es ist Zeit für die (aus meiner Sicht) besten Star Trek-Spiele.

Platz 10 – Trexels

Der letzte Platz hat dank dieser Top 10 nach Monaten der Abstinenz wieder seinen Weg in meine “Offene Apps-Liste” auf dem iPhone gefunden. Das Mobile Game aus dem Hause YesGnome, LLC und Entwickler Xcube Games ist eine echte Click-Sucht vom Kaliber eines FarmVille. Jeden Tag mehrfach vorbeischauen, Ressourcen sammeln, Schiff ausbauen, kleinere Quests erledigen und Crew anheuern und aufleveln. Vor allem das Retro-Feeling der Original-Serie hat mich 2013 angefixt. Und lässt mich immer mal wieder nach meiner USS Trexelprise schauen.

Platz 09 – Star Trek: The Next Generation: Interactive Technical Manual

Okay… Um ganz ehrlich zu sein, ist das Interactive Technical Manual nicht wirklich ein Spiel. Aber es ist noch weniger ein Film. Mehr so eine Art interaktives “Herumwandern”. Es gab kein wirkliches Ziel. Man konnte einfach, wie man es aus Videospielen kannte, auf der Enterprise D herumstromern und sich Konsolen anschauen und hinter einige der sonst in der Serie verschlossenen Türen blicken. Auf der Brücke herumflanieren, Captain Picards Ready-Room besuchen oder im Maschinenraum abhängen. Klingt jetzt vielleicht nicht so übermäßig, aber 1996 war das für einen pubertierenden Trekkie wirklich ein verdammt tolle Erlebnis. Darum verdient Platz 9! So!

Platz 08 – Starfleet Academy

Uuuhhh. Was kann es Cooleres für einen Trekkie geben, als in der Starfleet Academy aufgenommen zu werden? Was habe ich damals Wesley Crusher aus ST:TNG beneidet, als er aufgenommen wurde. Das konnte man Anno 1997 endlich tun. Ich löste mein Ticket ein gutes Jahr später und musste extra für dieses Spiel meinen Rechner upgraden. Noch ein Jahr später war es dann endlich so weit. Ich habe relativ wenig Erinnerungen daran, das Spiel gespielt zu haben, aber ich erinnere mich verdammt gut an den Look des Games. Es war ein wenig wie die späten Wing Commander-Teile III & IV mit Live-Action-Sequenzen angefüllt. Das allein machte es wahnsinnig interessant.

Platz 07 – Star Trek: Deep Space Nine – Harbinger

Mit dem Star Trek Warrior-Set kamen nicht nur das Interactive Technical Manual und ein Klingonisch-Kurs auf CD zu mir, sondern auch Star Trek: Deep Space Nine – Harbinger. Ein 3D-Adventure, dass mich dahin mitnahm, wo ich mit meinem Fanherz längst hin umgezogen war: ST:DS9. ST:TNG war zu Ende und die Crew um Captain Benjamin Sisko hatte eine magische Anziehung auf mich. Alles war anders und doch irgendwie Star Trek. Und ganz ehrlich: Harbinger sah 1996 so verdammt realistisch aus, dass man sich vorkam, als wäre man wirklich dort. Schwer zu glauben, wenn man den Trailer gleich sieht, aber das war ein ziemlich gutes Game!

Platz 06 – Starfleet Command II: Empires at War

Time for some tactics! Ein Raumschiff zu kommandieren und glorreich aus Schlachten hervorzugehen… Das ist zwar nicht der Kern der Star Trek-Philosophie, aber verdammt cool. Und darum war ich von Starfleet Command und vor allem seinem Nachfolger Starfleet Command II: Empires at War total begeistert. Und das, obwohl ich gänzlich ungeeignet für diese Art von Spiel zu sein scheine. Ich meine… man braucht Geduld und taktische Raffinesse, wenn man Weltraumschlachten schlagen will. Aber eine tolle Erfahrung war dieses Game allemal.

Platz 05 – Star Trek: A Final Unity

Und da wären wir wieder bei einem etwas ruhigeren Spiel: einem Point’n’Click-Adventure. Und quasi wieder zurück in die Zeit, als ST:TNG das Maß aller Dinge war. Ich kaufte mir damals sogar die limitierte – und ja, damals waren Collector’s Editions noch wirklich limitiert und kein Steelcase-Mambo-Jambo, um dem geneigten Zocker noch ein paar Euros mehr aus der Tasche zu ziehen – Collector’s Edition. Mit einem LED-PIN! Awesome! Das Spiel selbst war ein ziemlich kniffliges Point’n’Click mit jeder Menge guter Rätsel und einem guten – wenn auch etwas sterilen – Look & Feel. Seht selbst:

Platz 04 – Star Trek: Judgment Rites

Ein Jahr nach dem wunderbaren – und zwei Plätze später folgenden – Star Trek: 25th Anniversary brachte Interplay mit Judgment Rites einen würdigen Nachfolger in Sachen Inszenierung und Rätselnnüssen auf den Markt. Die Story konnte zwar nicht ganz mit der des Vorgängers mithalten, war aber letztendlich eigentlich auch gar nicht schlimm. Wer erwartet schon bei einem Sequel eine Qualitätssteigerung an der Storyfront? Auch dieses Game würde ich heute jederzeit wieder spielen wollen. Alleine schon aus Nostalgie-Gründen.

Platz 03 – Star Trek: Bridge Crew

Was konnten alle Star Trek-Spiele bisher nicht leisten? Die komplette Illusion auf der Brücke der Enterprise zu sitzen. Dazu müsste man ein VR-Spiel entwickeln… Oh Moment. Das macht ja schon jemand. Und wie geil sieht das bitte aus? Zwar würde ich mir eigentlich wünschen, dass das Spiel auf den “alten” Look aus ST:TNG, ST:DS9 und ST:VOY zurückgreift, aber seit Star Trek Beyond bin ich damit okay. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich an VR-Hardware komme, aber wenn es kommt, will ich es haben. Und spielen. Und ich werde nie wieder in diese Realität zurückkehren!

Platz 02 – Star Trek: 25th Anniversary

Mein allererstes und damit völlig verdient zweitliebstes Star Trek-Game ist Interplays wunderbares Point’n’Click Star Trek: 25th Anniversary aus dem Jahre 1992. Ich kann nicht sagen, wie alt ich war, als ich die Enhanced-CD-Version gekauft habe, aber ich weiß, dass ich dieses Spiel geliebt habe. Den Look von ST:TOS fand ich damals einfach super getroffen. Die Rätsel und die Storyline waren richtig toll und sogar die Weltraum-Kämpfe sind packend gewesen. Alles in allem eine schöne Runde Sache. Ach, jetzt habe ich direkt Bock das wieder zu spielen. Gibt es das bei GOG.com? JUCHU!

Platz 01 – Star Trek: Voyager – Elite Force

Was haben meine Freunde und ich Stunden in diesem Shooter versenkt!
“Ihre Flagge ist gestohlen worden!”
Daniel haut auf die Taste des Sprengsatzes.
Eine gigantische Explosion erschüttert das Holodeck.
“Ihre Flagge wurde fallengelassen.”

Nur eine typische Szene des Modus “Capture the Flag”, aber sie steht für mich, wie keine andere für diesen auf der “id Tech 3″-/”Quake 3”-Engine basierten Egoshooter aus dem Hause Raven. Es reiht sich qualitativ nahtlos bei Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast ein, was auf der selben Engine basiert. Das Spiel dreht sich in der mehrstündigen, tollen Kampagne um ein Kampftrupp-Aussenteam der USS Voyager und wurde im Multiplayer mit verschiedenen Modi und Maps zu einem absoluten Dauerrenner. Denn im lokalen Netzwerk konnten wunderbare KI-Bots dazugepackt werden. So wurde aus einer Drei-Mann-Partie schnell eine Drei-Mann-und-jede-Menge-Bots-Partie. Die Bots konnten aus unzähligen Star Trek-Spezies rekrutiert werden. Dazu waren die Modi temporeich und waren besonders wegen der Waffenauswahl absolute Sahnehäubchen.

Hier einmal der Single-Player-Part:

Und hier der Multiplayer-Part:

Hat euch meine Top 10 der besten Star Trek-Spiele gefallen?
Oder fehlt euch etwa ein ganz spezieller Titel? Dann zögert nicht und schreibt’s in die Kommentare.

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Über Mykel Jay

Daniel "Mykel Jay" Schäfer hatte 2009 nach dem TV-Aus von GIGA mit ehemaligen Kollegen IKYG gegründet. Nun ist er quasi der letzte Mohikaner der Gründer und leitet die Redaktion. Neben der Schlussredaktion, der Organisation, der Video- und Webproduktion verantwortet Daniel auch Marketing und PR. Neben dem Zocken, kocht er wahnsinnig gerne (www.brotebrotebrote.de), macht häufig am Rechner die Nacht zum Tage und träumt von einem kleinen Häuschen auf Lanzarote.

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IKYG-Podcast: Folge 78 – Ein Trekkie rastet aus

Daniel, Caroline, André und ich haben es in dieser Folge nur mit Ärger zu tun. Daniel hat Ärger mit Youtube. IGN wird versteigert, das ärgert die bestimmt auch. Daniel hat Ärger mit dem letzten Star Trek-Film. Google hat Ärger mit 20 Milliarden Dollar Verlust. Die Wii U unterstützt Voicechat, aber es gibt kein Headset. Zumindest keins von Nintendo selbst. Außerdem stellen wir uns die Frage, wer sich überhaupt eine Wii U von uns zulegt. Ihr merkt es schon jetzt: Das Chaos ist groß in diesem 78. IKYG-Podcast!

Ein Kommentar

  1. Ich muss ja sagen: ich wusste gar nicht dass es so viele Star Trek Spiele gibt.
    Besonders das Deep Space Nine Spiel würde ich mir doch gern anschauen (zumal das ja die echten Synchronsprecher der Serie zu sein scheinen!) weil DS9 = <3. Hab ich geliebt als Teenie. Erklärt aber auch zum Teil warum ich das damals nicht gespielt habe: wir hatten noch keinen PC zu hause XD.
    Ich schiebe ja auch meinen Ausflug nach Star Trek Online immer noch vor mir her (ohne Grund, aber irgendein anderes Spiel kommt immer dazwischen). Dabei wollte ich das schon vor Ewigkeiten mal machen... weil MMO und so.

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