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Chuck My Life

Chuck My Life #3 – Lars Croft und sein Riesendödel

Ich wohne seit über drei Jahren in einer WG und bislang komme ich mit meiner Mitbewohnerin Laura auch eigentlich sehr gut zurecht. Aber in letzter Zeit beschäftigt sie sich verstärkt mit Feminismus und erzählt mir immer mehr über Gender-Studies und bombardiert mich mit Worten wie "Mansplaining" und "Patriarchat". Ich mag Laura eigentlich, aber seit sie sich mit diesem Thema auseinandersetzt, versteht sie keinen Spaß mehr. Wir schauen Serien zusammen und dann regt sie sich auf, dass irgendetwas nicht "genderpolitisch korrekt" war. Ich fühle mich unterdrückt. Ich darf Menschen ja nicht einmal mehr als "Pussy" bezeichnen, weil ich damit angeblich impliziere, dass Frauen schwach seien. So eine kleinkarierte Scheiße. Wahrscheinlich hatte sie nur ihre Tage. So sind Frauen eben; was will man machen? Ich frage mich sowieso, warum sie sich damit beschäftigt? Ihr geht es doch gut! Sie kann studieren, wählen, arbeiten und im Prinzip alles tun, was wir Männer tun können. Das ist doch alles Gejammer auf hohem Niveau. Mittlerweile müssten wir Männer uns eigentlich emanzipieren! Was wir alles nicht mehr sagen und tun dürfen! Die Frauen wollen doch gar keine Gleichheit! Sie wollen unseren Platz in der Gesellschaft einnehmen und früher oder später sind wir Sklaven des Matriarchats.

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Chuck My Life #2 – Brich ihr die Nase, nicht das Herz

Chuck My Life

In Visual Novels ist die Liebe immer so einfach. Sag die richtigen Dinge, such die richtigen Dates aus, gib die richtigen Geschenke und die Menschen liegen dir zu Füßen. Aber genau da liegt das Problem. Diese Spiele vermitteln ein Konzept von romantischen Beziehungen, das weiter weg von der Realität nicht sein könnte. Visual Novels wiegen einen im Glauben, dass Liebe simpel sei, logisch, routiniert und mechanisch. Und viele Menschen stecken fest in diesem Glauben.

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Chuck My Life #1 – Er ist würfelförmig…

Servicewüste Deutschland! Im Prinzip wollte er nur Titanfall kaufen, aber dank einiger (un-)glücklicher Fügungen und mehr oder weniger hilfreichen Kundenservicemitarbeitern führte der kleine Spontankauf schlussendlich dazu, dass Chucky einer jungen Frau vom EA Kundenservice intimere Details seiner Anatomie offenbarte.

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